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and the dozen plus HANDKE-SCRIPTMANIA sites. I welcome thoughtful critical comments on literary matters and especially for the Handke-Yugo blog. Michael Roloff, June 2010, Seattle.

HANDKE

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THE PETER HANDKE MAGAZIN

IS THE OVER-ARCHING SITE FOR ALL HANDKE BLOGS AND ALL HANDKE.SCRIPTMANIA.COM SITES, THAT IS FOR THE HANDKE PROJECT AS A WHOLE. It will have one page with links to every page on each blog and for each page on each handke.scriptmania site. Michael Roloff

Saturday, August 5, 2017

SELECTED COMMENTS ON HANDKE'S DIARY DRAWINGS


To the drawings:
http://www.galeriefriese.de/ausstellungen/handke-2017/https://thegoaliesanxiety.wordpress.com/2017/06/22/peter-handke-drawings-from-notebooks/
https://thegoaliesanxiety.wordpress.com/2017/08/07/zarko-radakovic-art-critic-and-photographer/#respond
https://www.facebook.com/events/313944835723270/
kulturradio vom rbb | Frühkritik PodcastGestern 05:45 Uhr
 Galerie Klaus Gerrit Friese: Peter Handke - ZeichnungenDauer: 00:04:19 Noch bis zum 2. September sind in der Galerie Klaus Gerrit Friese rund 100 Zeichnungen, von Peter Handke aus den Jahren 2007 bis 2017 zu sehen. Linear auf Augenhöhe angeordnet hängen sie auf weißen Wänden, alle sehr klein und jede eine Welt für sich. Silke Hennig hat die Ausstellung gesehen. Die Sendung ist eine Audio-Datei aus dem Kanal des Podcasts kulturradio  http://www.podcast.de/episode/358260679/Galerie+Klaus+Gerrit+Friese%3A+Peter+Handke+-+Zeichnungen/




Follow summapolitico on Twitterhttp://www.tagesspiegel.de/kultur/peter-handke-als-zeichner-aus-dem-baumschatten/20149734.html




 Die Berliner Galerie Klaus Gerrit Friese zeigtE Miniaturen aus den Tagebüchern des Dichters Peter Handke. 
VON 
Das kleine Blatt mit der Pusteblume gehört zu Handkes zeichnerischen Notizen.
Das kleine Blatt mit der Pusteblume gehört zu Handkes zeichnerischen Notizen.FOTO: GALERIE KLAUS GERRIT FRIESE
Distanz bringt gar nichts, da ist Peter Handke ohne Kompromisse. Wie sollte er auch? Seine Bilder sind Notate, die in DIN-A5-Büchlein passen. Darstellungen von heimischen Pilzen, verlorenen Federn oder kleinen wie größeren Tieren. Seit den siebziger Jahren entstehen sie kontinuierlich, ergänzend zum literarischen Werk. Und wenn nun ein Galerist auf die Idee kommt, diese Miniaturen an seine Wände zu hängen, dann müssen die Besucher halt zu den Blättern kommen. Ganz nah, die Nasen fast an der Wand. So wird man unversehens wieder zum Leser.
Dafür distanziert sich Handke vorsichtshalber selbst. Der vielfach preisgekrönte Dichter, dessen politische Haltung im Jugoslawienkrieg der neunziger Jahren für Aufruhr sorgte, begreift sich als Sprachkünstler. „Zeichnungen“ gibt es deshalb von ihm bloß in Anführungsstrichen. Genau so heißt auch die sehenswerte Ausstellung in der Galerie Klaus Gerrit Friese, die nichts verkaufen will. Außer einer erwirbt die gesamte Serie jener 103 chronologisch geordneten Blätter aus den jüngsten veröffentlichten Notizen „Vor der Baumschattenwand nachts“.

Handke nutzt ein Alphabet nervöser Striche

Über die Gründe für Handkes Entscheidung, den Begriff der Zeichnung nur mit An- und Abführung zu verwenden, hat Thomas Oberender – Autor, Dramaturg und Intendant der Berliner Festspiele – jüngst öffentlich mit dem Schauspieler Fabian Hinrichs gesprochen. Es war ein spannendes Podium und verhandelte vor den Bildern gleich mehrfach das Kategorisieren, das der Orientierung dienen soll, im selben Moment jedoch auch einengt. Handke etwa verlässt mit den zeichnerischen Sujets ja gerade sein vertrautes Terrain der Worte. Bereit, sich andernorts zu versuchen, doch ohne den Ehrgeiz, im akademischen Wettstreit der Virtuosen zu bestehen. Mit dem Titel „Zeichnungen“, so folgert Oberender, mache der Autor deutlich, dass er sich in diesem Sektor als Amateur begreife. Das mag stimmen. Peter Handke dilettiert, doch er tut dies auf eine großartig eigenwillige Weise.
Den Stift hält er weiter in der Hand, tauscht aber die Buchstaben gegen ein Alphabet ebenso feinnerviger wie nervöser Striche. Seine Motive wirken, als würden sie das eigentliche Thema permanent umfahren und einkreisen, ohne es gänzlich zu erfassen. Wachstum, Bewegung, Leben, Tod: Auf kleinstem Raum setzt der Künstler den Kugelschreiber oder Bleistift immer wieder an, stoppt, fährt fort. Wie ein Kupferstecher, der Strich um Strich in die Platte ritzt – schnell, kurz und schraffierend, weil das Medium nichts anderes zulässt. Handke bedient sich ähnlicher Methoden. Seine Platane wird von einem Meer aus Blättern überwuchert, die Boote am Chiemsee sind mehr Umriss als Körper und ein totes Tier liegt auf dem Asphalt so platt wie ein Fleck auf Papier.

Kirchen und Kaulquappen

Je mehr Handke fokussiert, desto näher kommt er der Idee, im individuellen Ausdruck etwas Allgemeingültiges festzuhalten. Das Lapidare aufgelesener Steine, Nüsse, einer Muschel oder von Eiskristallen am Fenster eines Flugzeugs offenbart Strukturen, die bei der zeichnerischen Umsetzung sichtbar werden. Sie bringt Ordnung und eine Hierarchie in das Chaos der täglichen Eindrücke. Auch Schlafende oder die kleine Gruppe skizzierter Schulkinder mit ihren Ranzen auf den Rücken funktionieren, weil es dem Zeichner um Rhythmus und Strukturen geht. Farbe wird von Handke sparsam eingesetzt, wenn er feine Ölspuren auf der Straße festhalten oder im „Bild der Absurdität. Zeichnung eines Ameisenhaufens (Saualpe)“ die mobilen Massen zwischen den Baumnadeln porträtieren will. Wo Handke dagegen das komplexe Panorama einer Landschaft einzufangen versucht, driften solche Experimente noch in der klitzekleinen Darstellung einer Vignette geradewegs ins Anekdotische.
Ergiebiger ist der gesenkte, absichtslos konzentrierte Blick auf die Orte seines Wirkens. Handkes Haus im Pariser Vorort Chaville gehört ebenso zu den Schauplätzen wie das slowenische Stara oder die Picardie. Zypressen, kleine Kirchen, Kaulquappen, Flamingos – sie rangieren gleichwertig im Auge des Zeichners, der schreibend über und neben den Motiven ergänzt, was ihm wichtig ist. Diese schriftlichen Notizen sind oft bloß noch fragmentarisch vorhanden, weil Handke die Bilder für die Schau aus seinen Büchern herausgeschnitten hat. Ein Akt der Zerstörung, sicher. Aber auch einer, der deutlich macht, dass der Dichter – nach langen Stunden der Überzeugung durch den Galeristen – die Autonomie seiner Zeichnungen akzeptiert hat. Klaus Gerrit Friese kommt nun die famose Aufgabe zu, Handkes Zeichnungen in all ihrer Finesse im Original zu zeigen.
Galerie Klaus Gerrit Friese, Meierottostr 1; bis 2. 9., Di–Fr 11–18 Uhr und nach Vereinbarung













https://thegoaliesanxiety.wordpress.com/2017/06/22/peter-handke-drawings-from-notebooks/


Peter Handke: Drawings from Notebooks

After posting some pages from Alex’s three new books I found this current exhibition of drawings from Peter Handke’s notebooks at the Galerie Klaus Gerrit Friese in Berlin. Both authors draw and write and write and draw. Neither is a trained artist. Both are superb writers. Both draw as interestingly as they write.
First a photo of the gallery owner, Sophie Semin Handke, and Peter, with drawings along the wall:

CTD @  https://thegoaliesanxiety.wordpress.com/2017/06/22/peter-handke-drawings-from-notebooks/
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http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.peter-handke-als-zeichner-der-regen-ein-linienmeer.e2d12e2e-45b6-4c70-8b45-6729f747c6e7.html


Kaum einer kann solch sanfte Sätze schreiben wie Peter Handke, kaum ein Schriftsteller bestätigt sein Können so konsequent wie der am 6. Dezember 1942 in Griffen in Kärnten geborene Wahlpariser. Jetzt stellt er sich auch der Kunstöffentlichkeit – die Galerie Friese in Berlin zeigt Handke als Zeichner.

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Plötzlich hockt da ein neugeborener Frosch im Notizbuch


https://www.nzz.ch/feuilleton/zeichnungen-von-peter-handke-der-dichter-kritzelt-neugeborene-froesche-ins-notizbuch-ld.1307301

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http://handkeonline.onb.ac.at/forschung/pdf/buelow-2009.pdf


https://handkeonline.onb.ac.at/node/982


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Handkes Zeichnungen erinnern in ihrer Genauigkeit an die Textmikrogramme Robert Walsers, die nach jahrelanger Entzifferungsarbeit unter dem Titel »Aus dem Bleistiftgebiet« erschienen sind.


https://jungle.world/artikel/2017/31/aus-dem-kugelschreibergebiet

1982 veröffentlichte Peter Handke unter dem Titel »Die Geschichte des Bleistifts« ein Journal mit Notizen, Reflexionen und Prosaphantasien, die im Zeitraum von 1976 bis 1980 entstanden waren. Es war dies die Zeit einer ästhetischen Neuorientierung, die Liebhaber des früheren vermeintlichen Revoluzzers Handke gern als dessen Hinwendung zur literarischen Restauration abqualifizieren. In ­jenen Jahren entstanden die Werke »Langsame Heimkehr« (1979) und »Die Lehre der Sainte-Victoire« (1980), in denen Handke Abschied von seinen am Nouveau Roman geschulten Prosaexperimenten nahm und sich mit der Tradition des Bildungsromans auseinanderzusetzen begann. Neben Goethe trat der von der literarischen Moderne als toter Hund an­gesehene Adalbert Stifter in den Mittelpunkt von Handkes Aufmerksamkeit. Zugleich gewannen, befördert durch Handkes Interesse an der Malerei Paul Cézannes, Einflüsse der bildenden Kunst an Bedeutung. In dieser Zeit entwickelte Handke seine Poetologie ruhiger, eindringlicher Anschauung, die oft als Form der Wirklichkeitsflucht beurteilt wird, aber eher als Versuch zu werten ist, eine Sprache zu finden, die der Wirklichkeit widersteht, statt sie in der ­eigenen Form zu verdoppeln.
Für dieses Sprachverständnis signifikant ist die Hinwendung zu ­Malerei und Zeichnung. Der Bleistift, der 1982 zur Titelfigur von Handkes Notaten avancierte, diente ihm schon in den frühen Achtzigern nicht nur zum Niederschreiben seiner Texte, sondern auch zum Zeichnen nach der Natur – auch darin an Goethe und Stifter anknüpfend, die beide neben ihrer literarischen Arbeit zeichneten und malten. Während in Handkes früher Prosa, in der Tradition von Alain Robbe-Grillet und Nathalie Sarraute, die äußere Wirklichkeit durch übergenaue Beschreibung, gleichsam durch groteske Feinjustierung des abschildernden Blicks, ihre Kohärenz verliert und ins Monströse ­verzerrt wird, diente Handkes neuer Rückgriff auf die bildende Kunst der Schulung eines anteilnehmenden, aber detachierten Blicks, der der Wirklichkeit gerecht wird, statt sie zu bemeistern. Zugleich ist Handkes Selbstverständnis als zeichnender Dichter keineswegs archaisch. ­Wichtiger als der Bleistift wurden für ihn die Utensilien Kugelschreiber und Filzstift, und seine Zeichnungen, fast immer verflochten mit handschriftlichen Notizen oder Kommentaren, verlieren nie den Charakter der Kritzelei, bleiben präzise und unpathetisch zugleich.

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An den Rändern der Texte wuchert die Wildnis: Was aus dem Schriftsteller Peter Handke wird, wenn er zeichnet



Joseph von Eichendorff tat es, viele Dichter nach ihm taten es, und manche tun es bis heute – sie notieren ihre Beobachtungen, Gedanken, Fragmente, und irgendwann wird die Hand des Wortemachens ein wenig müde und weicht aus in kleine Wildnisse im Text, die sie sich selber schafft. Sie entwindet sich dem Buchstäblichen und beginnt zu skribbeln, zu zeichnen. In Eichendorffs Tagebuch sind solche Wildbildnisse eher rar, da taucht mal verkleidet der alte Knorz auf, der im elterlichen Schloss diente, das ist dann ein Ereignis im Text. In Peter Handkes Tagebuch führt die Hand ein regelrechtes Doppelleben. Sie schreibt und zeichnet, wild durcheinander, sie tut das die ganze Zeit.


https://www.welt.de/print/die_welt/literatur/article165894214/Die-Hand-fuehrt-ein-Doppelleben.html


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